Freitag, 5. Dezember 2008

Die gute Nachricht - die schlechte Nachricht... (Update)

oder: Even a dead cat will bounce if it is dropped from high enough!

Fast haben wir den großen Crash schon vor uns gesehen - es war heftiger als alles, was seit 1929 an Negativem passiert ist. Zumindest erscheint einem das vorerst so. Erleichterung hat sich jedoch breit gemacht zum Ende des Oktobers. Massenhaft Finanzkonferenzen wurden dieses Wochenende einberufen. Alle Medien sind des Lobes voll über die rasche Reaktion der europäischen Politiker.

Nicht mehr um 11, 10, 8 oder 7% sind die Börsen täglich eingebrochen, nein nur mehr um 2, 4 oder 6%. Zumindest am Freitag. Klingt doch gut, man gewöhnt sich doch an alles, auch an tägliche Verluste von 6%. Und, so kann es ja nicht weitergehen, dachte man sich in europäischen Amtsstuben und beschloß, einen ausgewiesenen Fachmann in Wirtschaftsfragen, nämlich George W. Bush, in Camp David aufzusuchen.

Denn es muss der Aufschwung kommen! Alle wünschen sich den Glauben an die Selbstheilung. Warren Buffet sagt in der New York Times, dass jetzt die Zeit gekommen ist um wieder Aktien zu kaufen. Und er geht mit gutem Beispiel voran! Klar Warren Buffet hat völlig recht! Denn er weiß, die Aktienwerte werden wieder steigen! Sie sind nach jedem Crash gestiegen und, vergangene Woche war doch der Crash, oder?


Das war jetzt die gute Nachricht, nun die weniger erfreuliche!

Zum besseren Verständnis etwas mit Zahlen unterfüttert!

Ja, es gibt es einen Crash im Crash, es gibt mitten im Gewitter auch Sonnenschein! Aber eine alte Börsenregel sagt:

Even a dead cat will bounce if it is dropped from high enough!

Jeder kennt es. Und das Gewitter ist noch nicht vorbei. Und das sollen folgende Indexgraphen von 1929 bis 1932 verdeutlichen. Und jeder, der sagt: „Ach ja, das waren ja andere Zeiten....“, der sollte schleunigst diesen Blog verlassen und seiner Dummheit weiter frönen. 1929 entstand der Crash, weil Leute auf Kredit Aktien und Derivate (auch die gabs schon, nur anders) wie verrückt gekauft haben. 2008 ist dieselbe Situation, nur in ungleich größerem Ausmaß. Was nicht dasselbe ist, ist die Weltbevölkerung, denn diese betrug 1929 um die zwei Milliarden. Nun, heute sind es mehr als 6,7 Mrd. Menschen. Und ein Großteil davon lebt in Städten. Was auch nicht gleich ist, ist das Ausmaß der Summen, mit denen spekuliert wird. Diese sind heute um eine Vielfaches höher als vor 1929 - nicht Einwohnerzahlbereinigt, real!

Damals lebte eine Mehrheit der Bevölkerung am Land, zumindest mit den grundlegendsten Möglichkeiten ausgestattet, sich zumindest auf der Ebene einer Subsistenzwirtschaft selbst erhalten zu können. Zumindest in Teilen Europas, in den USA fielen die Agrarpreise dramatisch, zehntausende Bauern konnten ihre Hypotheken nicht mehr bedienen und verloren Haus und Hof. Gleichzeitig fiel aber auch das Angebot an Agrarprodukten, weil nichts mehr produziert wurde.

Was dann passiert, wenn nun noch zusätzlich eine Umweltkatastophe eintritt, kann man in Steinbecks Früchte des Zorns nachlesen. Das war allerdings bereits die nächste Katastrophe nach dem Tiefstand 1932.

Was passiert, wenn Millionenstädte dramatisch unterversorgt sind? Werden die Leute sich in einer Reihe anstellen, um vielleicht nach einem ganzen Tag Warten ein Kilo Brot abholen können? Wie fühlt man sich, wenn man mit tausenden anderen in einer Reihe steht um ein kostenloses Mittagessen zu bekommen? So geschehen dieses Wochenende in Brisbane, Australien! Oder in San Diego. Oder in hunderten anderen Städten in den USA als tägliches Bild.

Aber schauen wir uns doch einmal die Gemeinsamkeiten an. Folgende Grafik zeigt den Crash von Oktober 1929, beginnend mit August 1929 bis Dezember 1929:

Zum Vergrössern anklicken!


Der Zusammenbruch der Börse ist gut erkennbar, wenn man sich die Entwicklung des Dow-Jones-Index von 2002-2008 anschaut, dann ist das sehr ähnlich. Damals wie heute war der größte Tagesverlust etwas mehr als 11% (24. Oktober 1929 um 12,8 Prozent und am 29. Oktober um noch einmal 11,7 Prozent). Wie man erkennen kann, kam es dann innerhalb eines Monats zu einer Erholung des Tiefststandes von 200 um 25%, wobei der Höchststand zuvor Ende August bei 380 Punkten lag. Die Situation war annähernd gleich wie heute.

Nun erweitern wir den Zeitraum auf die Jahre 1928-1930. Der zuvor gezeigte Zeitraum ist nun grau unterlegt. Man erkennt, dass diese kurze Erholung der Börse unmittelbar nach dem Crash gleich in der folgenden Woche wieder nach unten korrigiert wurde (15. Dezember 1929) um dann fröhlich in die Weihnachtsfeiertage zu gehen. Es kam zu einem vorerst unaufhaltsamen und praktisch unterbrechungsfreien Aufstieg über mehr als vier Monate. Der Höhepunkt wurde dann Ende April 1930 erreicht, bei knapp 300 Punkten.

Ich bin überzeugt, alle Politiker dieser Welt hatten bereits im Jänner 1930 gejubelt und sich auf die Schultern geklopft:„Die Krise ist vorbei, wir haben sie bewältigt!“


Die Freude des Aufschwungs war nur von kurzer Dauer, denn noch im selben Jahr sank nun der Index auf unter 160 Punkte.

Aber dieser Aufschwung ist möglicherweise genau der, auf den Warren Buffet nach einem Bericht der New York Times in der aktuellen Situation spekuliert. Mit seinem Geschick und auch seinen und anderer Möglichkeiten, den Index zu beeinflussen ist ihm zuzutrauen, dass er mit einigen anderen Großinvestoren genau diesen Aufschwung herbeireden aber auch herbeispekulieren kann. Raus aus dem Gold heißt die Devise, rein in die Aktien. Und viele werden es tun. Aus Verzweiflung in der Hoffnung, noch ein wenig der Verluste der vergangenen Wochen wieder hereinzuholen!

Nun, aber die Sache war damals überhaupt noch nicht ausgestanden, das böse Ende war noch nicht erreicht:

Schauen wir uns das Ausmaß der gesamten sogenannten Weltwirtschaftskrise an. Die Grafik zeigt nun die Monatswerte von 1923 bis 1933 an, der Zeitraum der zuvor gezeigten Grafik ist wiederum grau abgebildet. Man erkennt nun, dass nach dieser kurzen, viermonatigen Hausse nun das Desaster erst richtig losging. Der Tiefpunkt der Krise war erst im Juli 1932 erreicht. Ein halbes Jahr später war Adolf Hitler Reichskanzler.


Was passierte dann? Hoover begann den New Deal den Roosevelt dann weiterführte. Aber, das ist eine weitere Geschichte! Kurz gesagt: auf eine Phase des Neoliberalismus folgte eine Phase der staatlichen Intervention. So wie heute auch. So wie damals niemand zur Rechenschaft gezogen wurde von den Bankern, so ist es auch heute.

Das Ergebnis kennen wir, wenn auch viele nicht die Ursachen.
Am ersten September 1939 wurde zurückgeschossen. Roosevelt verhinderte die Versorgung Japans mit wichtigen Wirtschaftsgütern und provozierte damit Pearl Harbor. Bewusst, da die Amerikaner nicht bereit waren, ohne einen Anlass in den Krieg einzutreten. In der ersten Woche nach Pearl Harbor meldeten sich eine Million Freiwillige. So schön kann Krieg sein!

Übrig blieben die amerikanischen Bankiers der Wallstreet, welche glänzende Geschäfte mit Nazideutschland machten. So auch der Großvater von George W. Bush. Auch noch, als die USA bereits im Krieg mit Deutschland waren. So wie auch Krupp nach dem Krieg mit den Engländern fein säuberlich abrechnete, nämlich die Menge an Granatenzündern, die Krupp geliefert hat. Finanziert durch amerikanische Großbankiers. Ohne einem Treibstopffadditiv von Standard Oil (Rockefeller) war die deutsche Luftwaffe gar nicht in der Lage, ihre Maschinen in die Luft zu bringen. So schön kann Geschäft sein!

Großbritannien lag am Boden, die Kontrolle über die überseeischen Kolonien wurde immer schwieriger, der Krieg konnte ohne massive Kredite durch die USA nicht weitergeführt werden und hätte mit Sicherheit zu einer Kriegsentscheidung zugunsten Nazideutschlands geführt.

Jedoch, die Amerikaner ließen sich das teuer abkaufen und bereiteten bereits Bretton Woods vor. Damit bekamen sie die Kontrolle über alle Währungen - außer die der Sowjetunion und den Ländern in deren Einflußbereichen. Die Weltbank und der Internationale Währungsfonds wurde gegründet, der Dollar an das Gold gebunden, die anderen Währungen weltweit an den Dollar. Dies galt bis ins Jahr 1971, als seit Mitte der 60er-Jahre die USA mit dieser Politik einach nicht genug Geld hatten, um den Vietnamkrieg weiter zu finanzieren.

Nachtrag:

Wie man an nachfolgender Grafik der Immofinanz AG, gelistet im ATX, sehen kann, scheinen die Graphen beunruhigend ähnlich zu sein. Dies trifft nicht nur auf die Immofinanz zu, sondern überhaupt auf den ATX. Es scheint nur etwas schneller zu gehen, was aber an der heutigen Situation und der allgemeinen globalen Ausrichtung der Finanzmärkte nicht verwundert. Aber beurteilt selbst:



Wir wollen jetzt aber nicht nur die Zocker sehen, sondern ein renommiertes Anlage- und Maschinenbauunternehmen, die Andritz AG



Es wird nicht besser. Im Gegenteil, die Annahme wird nur noch bestätigt.

Bewegt die Ärsche! Jetzt!


Bild- und Grafiknachweis: Wikipedia, TA-Professional, Börse Wien.

Dienstag, 25. November 2008

Ich gebe meine Felder frei

sagt dieser Landwirt, als er seine Felder maschinell abgeerntet hatte und nun den Rest für jeden, der nur wollte freigegeben hat.

Geschehen in Colorado. 40.000 sind gekommen!



Ist das einfach nur die Lust auf einen Sonntagsausflug mit der Familie?

Ähnliche Beiträge: Bankrun der anderen Art

Montag, 24. November 2008

Ach Kosovo, du armes Land.

35 Prozent der Weltvorräte an Chrom lagern im Nordkosovo, ebenso reichhaltige Vorkommen an Wolfram, Nickel und Blei im Nordkosovo. Chrom, Wolfram und Ferrochrom haben zentrale Bedeutung für die internationale Rüstungsindustrie.

Muss man sich da noch Gedanken machen über die Agents Provokateurs des deutschen Bundesnachrichtendienstes welche nun verhaftet wurden, als sie Bomben gezündet haben? Nein.

Das passt alles zum Plan der rotgrünen Regierung unter Schröder und Fischer.

Versteht mich nun jeder, warum ich von den Grünen nichts halte? Egal wo? Von den Sozialdemokraten halte ich ja schon überhaupt nichts. Und der Rest kann mir völlig und erst recht gestohlen bleiben.

Aber es gibt eine Alternative. Nur, vor der fürchten sich alle. Mehr noch als vor den Nazis.

Europäische Giftmüllkippe in Somalia

Wie Al Jazeera berichtet, haben die sogenannten Piraten in Puntland, welche zur Zeit an die dreißig Schiffe aufgebracht haben, die Forderung gestellt, nicht nur Lösegeld für die Schiffe zu bezahlen, sonder auch noch den gesamten Giftmüll, der an der somalischen Küste seit 1990 abgeladen wurde, zu entsorgen.
The ransom demand is a means of "reacting to the toxic waste that has been continually dumped on the shores of our country for nearly 20 years", Januna Ali Jama, a spokesman for the pirates, based in the semi-autonomous region of Puntland, said.
Ahmedou Ould-Abdallah, der UNO-Botschafter von Somalia bestätigte Al Jazeera, dass die Weltorganisation über zuverlässige Informationen verfügen, dass Giftmüll aber auch radioaktiver Müll an den Küsten von Somalia entsorgt wurden. Ebenso wurde über die gleiche Zeit illegal gefischt. Bis heute werden diese Praktiken durchgeführt.
European companies found it to be very cheap to get rid of the waste, costing as little as $2.50 a tonne, where waste disposal costs in Europe are something like $1000 a tonne.
Der ganze Artikel ist hier zu lesen:

Sonntag, 23. November 2008

GVO-Getreide bedrohen Gesundheit und Fruchtbarkeit!

F. William Engdahl

Ein offiziell im Auftrag der österreichischen Regierung durchgeführter Langzeitversuch an Mäusen hat bestätigt, dass die Fütterung der Tiere mit gentechnisch verändertem (GVO-) Mais zu einer ernsthaften Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit oder Fortpflanzungsgesundheit führen kann. Das Ergebnis bestätigt die Resultate mehrerer (nicht so umfangreichen) Studien, die in den vergangenen Jahren in Russland und andernorts durchgeführt worden sind, und die allesamt auf die verborgenen Gefahren der GVO in der Ernährung von Mensch und Tier hingedeutet hatten.

Die Langzeit-Futterstudie wurde von der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Nahrungsmittelsicherheit, einer Einrichtung des Österreichischen Ministeriums für Gesundheit, Familie und Jugend, in Auftrag gegeben und von der Veterinärmedizinischen Universität in Wien durchgeführt. Die offizielle Studie, der in den westlichen Medien nur wenig Beachtung geschenkt wurde, bestätigt, dass gentechnisch veränderter Mais die Fortpflanzungsgesundheit von Mäusen ernsthaft schädigt.

Die Fütterung mit einer von dem amerikanischen Unternehmen Monsanto hergestellten gentechnisch veränderten Maissorte führte zu eingeschränkter Fruchtbarkeit und geringerem Körpergewicht, so die Ergebnisse der Studie. Nach Aussage von Professor Jürgen Zentek, dem verantwortlichen Leiter der Studie, gibt es eine direkte Verbindung zwischen der gesunkenen Fruchtbarkeit und der GVO-Fütterung; Mäuse, die mit nicht gentechnisch verändertem Mais gefüttert wurden, zeigten höhere Fruchtbarkeitsraten.
weiterlesen

Samstag, 22. November 2008

Hochbezahlte Börseanalysten.

Hochbezahltes Gesockse,
Ich möchte Sie hiermit auf folgendes hinweisen:
Gemäß einer Ende vergangenen Jahres (2007) bei 25 Häusern (Banken) durchgeführten Umfrage der Börsen-Zeitung müsste der Dax Ende Dezember, also in knapp sechs Wochen, bei 8132 Punkten stehen. In der Realität sieht die Lage etwas anders aus, der deutsche Leitindex hält sich nur mit größter Mühe oberhalb von 4000 Punkten.

Und Sie, liebe Experten, wagen es, auch nur einen Kunden zu beraten, der zu Ihnen kommt und sich über Anlagen informieren möchte? Bitte keine Ausreden, die Chose war bekannt. Auch Ihnen.

Mit bestem Gruß
Johannes Freizeichen.

Freitag, 21. November 2008

Jingle Bells, Jingle Bells....

Oder, wo sind die zwei Billionen Dollar geblieben...

Hier ist die Liste der Banken, die halt ein bisser Geld verzockt haben. Da sie nun in die Bredouille geraten sind, schenkt der Steuerzahlen diesen Banken etwas Bares:

$15,000,000,000 Bank of America Corporation
$3,000,000,000 Bank of New York Mellon Corporation
$25,000,000,000 Citigroup Inc.
$10,000,000,000 The Goldman Sachs Group, Inc.
$25,000,000,000 JPMorgan Chase & Co.
$10,000,000,000 Morgan Stanley
$2,000,000,000 State Street Corporation
$25,000,000,000 Wells Fargo & Company
$10,000,000,000 Merrill Lynch & Co., Inc.
$17,000,000 Bank of Commerce Holdings
$16,369,000 1st FS Corporation
$298,737,000 UCBH Holdings, Inc.
$1,576,000,000 Northern Trust Corporation
$3,500,000,000 SunTrust Banks, Inc.
$9,000,000 Broadway Financial Corporation
$200,000,000 Washington Federal Inc.
$3,133,640,000 BB&T Corp.
$151,500,000 Provident Bancshares Corp.
$214,181,000 Umpqua Holdings Corp.
$2,250,000,000 Comerica Inc.
$3,500,000,000 Regions Financial Corp.
$3,555,199,000 Capital One Financial Corporation
$866,540,000 First Horizon National Corporation
$1,398,071,000 Huntington Bancshares
$2,500,000,000 KeyCorp
$300,000,000 Valley National Bancorp
$1,400,000,000 Zions Bancorporation
$1,715,000,000 Marshall & Ilsley Corporation
$6,599,000,000 U.S. Bancorp
$361,172,000 TCF Financial Corporation

Das ist aber nicht alles, nämlich nur das Geld, welches aus dem 700 Mrd.-Rettungspaket stammen, insgesamt hat die FED im letzten halben Jahr zwei Billionen US-Dollar ausgeschüttet (man muss immer dazu sagen, dass das wirklich Billionen sind), weigert sich allerdings bekanntzugeben, wer das alles bekommen hat. Im Grunde weiß man gar nicht, wo das Geld wirklich hergekommen ist, aber es wurde ausgeschüttet. Das Eigenkapital der FED beläuft sich auf 41 Mrd. US-Dollar. Nicht mehr! So etwas nennt man einen guten Hebel! Denn die FED ist eine Privatbank. Nicht mehr. Nur mit eigenen Aufgaben die gesetzlich festgelegt sind aber um die sich offenbar niemand wirklich schert.

Bloomberg hat eine Klage nach dem Freedom of Information Act eingereicht um Auskunft darüber zu bekommen.

Auch das ist ein Bank-Run


Nur nicht, um sich das Ersparte noch schnell zu holen, sondern um sich etwas Essen zu besorgen, weil man es sich nicht leisten kann.

Das Bild zeigt eine Schlange von insgesamt über viertausend Personen, welche sich in San Diego um kostenloses Essen anstellen. Für die Food Banks wird es immer schwieriger, nichtverkaufte Lebensmittel von Supermärkten zu bekommen, da wesentlich enger kalkuliert wird. Es ist auch erstaunlich, dass das zum Thema im Wall Street Journal wird.

Donnerstag, 20. November 2008

Sei wachsam! Es wird eng!

An sich bin ich ja nicht unbedingt ein großer Fan von Reinhard Mey, aber wir sollten ihm genau zuhören - und es allen anderen auch sagen!


Und wer sich das gleiche von einem ehemaligen Spitzenpolitiker der CDU anhören will, so sei hier Heiner Geißler vorgestellt, der inzwischen Mitglied von Attac ist.

Samstag, 15. November 2008

The World Financial Crisis-Menu

Hier haben wird den Menüvorschlag für das Freitagsdinner, so wie es das Weiße Haus veröffentlicht hat:

THE WHITE HOUSE

OFFICE OF THE FIRST LADY


FOR IMMEDIATE RELEASE November 14, 2008


MENU FOR THE DINNER IN HONOR OF


THE SUMMIT ON FINANCIAL MARKETS


AND THE WORLD ECONOMY



Fruitwood-smoked Quail with Quince Gastrique

Quinoa Risotto


Landmark Chardonnay “Damaris Reserve” 2006


Thyme-roasted Rack of Lamb

Tomato, Fennel and Eggplant Fondue

Chanterelle Jus


Shafer Cabernet “Hillside Select” 2003


Lolla Rosa, Red Oak and Endive

Cider Vinaigrette

Baked Vermont Brie with Walnut Crostini


Pear Torte

Huckleberry Sauce


Chandon Étoile Rosé

Möge es ihnen schmecken!

Auch wenn Ihr es schwer übersetzen könnt (man ist ja im Weißen Haus sehr fein), die Eingeladenen werden es auch teilweise nicht wissen. Aber seid nicht traurig, es sind eh nur geräucherte Wachteln, Lammkarree mit Agrodolce mit Quittengeschmack, Eierschwammerl, Birnentorte mit Schwarzbeersauce, ein amerikanischer Brie (Freedom-Brie wollte man offenbar nicht, drückt Mißtrauen gegenüber Sarkozy aus), Amaranth-Reis (Oh Gott, wem ist das eingefallen?). Dazu halt Wein, den wir hier nicht einmal verkochen würden.

Nicht wirklich etwas, was einem durchschnittlichen Obdachlosen wirklich schmecken würde! Hätten sie doch das Catering von McDonalds besorgen sollen.

Gestern wurden die neuesten Arbeitslosenzahlen veröffentlicht: 500.000 Neuanmeldungen nur letzte Woche. Damit ist die Wirtschaft dort, wo sie bereits 1991 war, kurz nach dem ersten Irakkrieg.
Mit dem Beginn der Bush-Ära 1988 betrug die Staatschuld der USA nur ein Viertel dessen, was sie heute ist. Gerade vor kurzem wurde die 10.000.000.000.000 - Marke überschritten. Das ist gerade knapp weniger als das Bruttonationaleinkommen der USA, aber auch knapp ein Viertel des Bruttonationaleinkommen der gesamten Welt.

Ein toller Schuldner, würde ich einmal sagen. Das sind im Prinzip Kredite. Wer hat dieses Geld geschaffen und wer profitiert von dieser Geldschöpfung? Da stecken doch Sicherheiten dahinter oder sind das nur Luftgeschäfte?

Freitag, 14. November 2008

Monsanto, Bayer, Regierungen und der Rest....

Quelle: Jochen Hoff, Duckhome

Manch einer fragt sich angesichts der Nachrichtenlage warum die Politiker rund um die Welt alle das gleiche Grinsen im Gesicht haben, obwohl die aktuelle Nachrichtenlage doch keinen Grund zum Lachen bietet. Weltwirtschaftskrise, Weltfinanzkrise, Weltrezession, die Währungen im Todestaumel und die Herrschaften grinsen.

Natürlich sind einige auf Drogen, andere wie Herr Bush merken schon lange nichts mehr, einige wie Frau Merkel sind nicht interessiert, Sarkozy denkt an Carla Bruni, Brown hat noch nie gedacht und Steinbrück freut sich, dass er nach seiner Abwahl so schöne Aufsichtsratmandate bekommt. Juncker und Scholz grinsen mal vorsichtshalber und Obama grinst, weil ein Heuler zwar auf den Arm kommt, aber nicht ins weiße Haus.

Selbst Horst Seehofer hat dieses dümmliche Grinsen im Gesicht und er hat es schon lange dort. Bei Sigmar Gabriel ist es, wie auch bei den Schweizern und Spaniern. Eine Epidemie die nur Politiker befällt. So eine Krankheit wäre sicherlich nett, vor allem wenn sie schnell und schmerzfrei letal endete. Aber eher lassen die einen Virus erfinden, der die lästigen Bürger umbringt und nur sie verschont.

Selbst die unfähigen Unternehmensführer, auch "Mann Nager" genannt, weil sie jeden Mann und natürlich auch jede Frau aus ihren Betrieben weg nagen, um dafür an den Börsen und bei den Banken gelobt zu werden, haben dieses dumme Grinsen im Gesicht. Und zwar alle ab einer gewissen Größenordnung. Selbst der Papst in Rom hat keine Probleme mehr damit, so zu tun, als ob er andere Religionen, oder gar Menschen überhaupt möge.

Bei solch vielen unerklärlichen Zeichen glauben die einen an Armageddon, die anderen suchen nach der größten Weltverschwörung seit Menschengedenken. Dabei ist es nur ein Kollateralschaden der die alle so glücklich macht. Die Atommanager müssen nicht mehr über die Lagerung von Atommüll nachdenken. Da haben sie demnächst viel Platz für. Überall auf der Welt. Ohne das noch jemand da wäre, der sich beschweren könnte.

Natürlich ist es nicht mit Absicht passiert und es darf auch noch gar nicht wahr sein. Selbstverständlich sind Forschungsergebnisse vollständiger Unsinn.
Gentechnisch veränderter Mais der US-amerikanischen Firma Monsanto kann bei Mäusen die Fruchtbarkeit möglicherweise senken. Eine entsprechende Untersuchung hat die Veterinärmedizinische Universitätsklinik Wien am Dienstag vorgestellt. Wie aus der Zusammenfassung der Studie hervorgeht, wurden die Versuchstiere über einen Zeitraum von 20 Wochen mit den Mais-Varianten NK603 und MON810 gefüttert. Diese Maissorten sind in der EU seit dem Jahr 2007 als Lebens- und Futtermittel zugelassen.

Bei allen Mäuseweibchen haben laut Studie die Zahl der Würfe und der Nachkommen mit der Zeit abgenommen.

Die Wissenschaftler sind natürlich vorsichtig und äußern jede Menge möglicher Bedenken. Wer Monsanto kennt, der weiß wie gerne die klagen. Müssen die schließlich nicht selber bezahlen, weil das ja Betriebskosten sind. Die zahlen dann einfach weniger Steuern. So lassen sich gut Prozesse führen. Selbst die Bestechung von Richtern und angeblichen Fachleuten, können die abschreiben.

Aber es ist ja nicht nur Monsanto. Die anderen Genbuden sind auf dem gleichen Weg. So ist diese Meldung kein seltsamer Zufall sondern nur eine der vielen Bestätigungen für das, was lange klar ist.
Nach dem massenhaften Bienentod durch ein Pestizid am Oberrhein sind nach Ansicht des Landesjagdverbandes auch fast alle jungen Fasane an den Folgen des Pflanzenschutzmittels Clothianidin gestorben. "In diesem Jahr wurden südlich von Rastatt so gut wie keine Jungvögel gesichtet", sagte Klaus Lachenmaier vom Landesjagdverband (Stuttgart). Den Tieren sei die Lebensgrundlage entzogen worden, da Insekten als ihre Hauptnahrung abgetötet worden seien. Es gebe zudem deutlich weniger der seltenen und geschützten Rebhühner.
Auch da sieht die zuständige Behörde keinen Zusammenhang. Diese Meinung ist vermutlich die gleiche Methode entstanden, mit der diese Behörde das Liebesleben der Elefanten mit dem Mikroskop untersuchte und danach behauptete, es gäbe gar keine Elefanten, weil sie unter ihrem Mikroskop keine entdeckt haben. Ob Bestechung blind macht, oder werden nur Blinde bei diesen Behörden eingestellt?

"Wir haben für diese Vermutung keinerlei Anlass", betonte dagegen eine Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums. Im ganzen Bundesgebiet habe es wegen zu kühler und feuchter Witterung deutlich weniger Insekten gegeben als im vergangenen Jahr. "Es wäre nicht sinnvoll, den Grund für jegliches Leid in der Tierwelt in Clothianidin zu suchen", sagte sie. Es gebe immer Schwankungen in den Beständen von Tieren.
Das die Landwirtschaft aufgrund falscher Fördermaßnahmen ständig auf den gleichen Flächen, die gleichen Pflanzen anbaut und somit durch Monokultur die Schädlinge gerade zu züchtet, ist nur zum Teil Schuld der Landwirte. In Brüssel und in den Landwirtschaftsministerien sitzen die Lobbyisten der Gendreckbuden und kaufen, lügen, täuschen und tricksen solange, bis die Fördergelder genau so ausgegeben werden, dass sie nur den schmutzigen Gewinnansprüchen dieser Buden entsprechen.

Die EU handelt da genauso kriminell wie der dümmlich grinsende Seehofer das als Landwirtschaftsminister getan hat. Aber der hatte gut lachen. Er hat auch im hohen Alter noch Kinder zeugen können und lacht seit dem die anderen aus, die den Gendreck fressen müssen, meist sogar ohne es zu wissen. Denn genau das bedeutet das schmutzige Lächeln der Politker rund um diesen Erdball. Sie wissen, dass sich ihre Probleme lösen. Es wird in China bald erlaubt sein soviel Kinder zu haben wie man will. Den Rest erledigen dann BASF, Bayer und Monsanto.

Zu wenig Arbeitsplätze. Kein Problem. Monsanto macht das. So wie es in Südamerika schon Leute gibt die an den immer schneller steigenden Giftmengen sterben, die Monsanto für seine genetische Fehlentwicklung braucht und es dort schon massiv mißgebildete Kinder gibt, mit denen Monsanto natürlich nichts zu tun hat, wird es bald überall auf der Welt aussehen.

Die Genbuden haben den Menschen den totalen Krieg erklärt und ziehen ihn jetzt auch durch. Natürlich nützen ihnen ihre Gewinne nichts. Denn nach dem Tod der letzten Biene dauert es maximal fünf Jahre bis der Mensch stirbt. Auch wenn die Herren hoffen selbst auf irgendwelchen Inseln zu überleben und mit ihren Saatgutreserven ohne genetische Veränderung neu anfangen zu können, ist ihr Geld nichts mehr wert.



Man kann, muss und darf aber durchaus noch etwas deutlicher werden. Wenn man Kinder oder Enkelkinder hat oder welche haben will, muss man sogar viel sehr viel deutlicher werden.

Montag, 10. November 2008

Mitteilung der Banken



Darf durchaus weiterverbreitet werden! Man kann es nicht oft genug sagen!

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Wahlfälschung unmöglich!


Auch wenn das untenstehende Video etwas anderes zeigt, die Behauptung, Wahlfälschung wäre möglich, ist ein Hoax!



Wer immer auch nach der Wahl das Gegenteil behauptet, wird von einem ordentlichen Gericht in den USA eines besseren belehrt werden. Und dass die Nutznießer dieser kleinen Softwareproblemchen immer nur die Republikaner wären, das ist reiner Zufall.

Samstag, 25. Oktober 2008

11 Minuten, 6 Sekunden



Auch wenn es eine Rede vor dem deutschen Bundestag ist, so gilt das für den Rest der Welt:

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Hilfe für Georgien....

4,5 Milliarden Dollar bekommt Georgien. Damit kann Saakashwili im wesentlichen tun was er will. Was wiederum die EU nicht freuen wird - denn das Sagen dabei hat die USA. Und die will das Geld natürlich wieder zurück haben. Geschenkt wird nichts. Und die EU wird wie immer das tun, was die USA sagt. Logisch, was sonst!

Ein gutes Geschäft für Diktatoren, welche, ausgebildet durch amerikanisches Militär, ausgerüstet mit amerikanischen Waffen, so mir nichts - dir nichts, einfach einen Landesteil überfällt, fast eintausend Menschen umbringt und dann dafür noch gestreichelt wird. Wie arm doch diese Georgier sind, weil dieser böse Russe sich das nicht hat gefallen lassen.

Aber was sagt Benita Ferrero-Waldner, European Commissioner for External Relations, bekannt für ihr gezieltes Treffen jeglichen Fettnäpfchens, welches in der Gegend herumsteht?
“..while the money is for Georgia, the EU would like to try to help people in South Ossetia and Abkhazia later.“
Im Original:
“First of all we begin with the part of Georgia that has been occupied. But then we would like to have the ability to help those in South Ossetia and Abkhazia, especially refugees.”

Interessant! Der größte Teil der Schäden ist nämlich in Südossetien, denn dieses wurde von Gorgischer Seite her bombardiert. Aber das ist ja nicht so interessant, denn das, was sie gleichzeitig sagt ist, dass offenbar Südossetien und Abchasien nicht zu Georgien gehört. Ist das jetzt die internationale Anerkennung der Loslösung beider Landesteile?

Wie auch immer: Mit diesem Geld werden ein paar Mustervorzeigehäuser mit neuen Dächern versehen, ein Rollrasen vor der Tür und damit wird bewiesen, dass man 4,5 Mrd. Dollar gut angelegt hat. Dazu noch ein paar glückliche Einheimische in Landestracht - am besten von einer Modellagentur.

Der Großteil des Geldes fließt in die Taschen von ein paar wenigen Politikern, der Rest ist für neue amerikanische Waffen (so ein Pech, Deutschland darf nicht liefern, aber vielleicht funktionert es über Israel). Und dann ist das Geld aufgebraucht.

Und was ist dann mit dem zerstörten Südossetien und Abchasien?

Leider, leider, wird es dann heißen, aber für die zerbombten südossetischen und abchasischen Häuser und Dörfer ist dann kein Geld mehr da. Ein paar noch halbwegs ehrliche EU-Beobachter (die das letzte Mal auf so eine Exkursion geschickt wurden, wer immer auch das Maul aufmacht) werden anmahnen, dass genau überprüft werden sollte, wer das Geld bekommt, und wie es eingesetzt wird. Aber nur einmal, dann haben auch sie den Maulkorb.

So wird es sein! Und wieder sind 4,5 Mrd. Dollar ausgegeben. Es ist wirklich erstaunlich, wieviel Geld in letzter Zeit ausgegeben wird. Für Schulen in Afrika oder Brunnen ist natürlich kein Geld da, genausowenig wie in Europa und USA. Aber für Waffen und die Privatschatulle von Diktatoren fließt es reichlich.

Und was passiert in der Zwischenzeit?


Nach einer Meldung von RT kommt es immer wieder zu Übergriffen von georgischer Seite an der Grenze zu Südossetien. Begonnen haben diese in dem Moment, als die russischen Friedenstruppen abgezogen sind. Und zwar immer dann, wenn die georgischen Truppen die EU-Beobachter von einer Stelle zu der anderen führen. Und die EU-Beobachter können gar nicht frei herumfahren, ihnen wird diktiert, wie und wo sie sich aufzuhalten haben. Dort wo niemand ist, dort wird dann attackiert. Immer nur ein bißchen, aber das beständig.

Die sogenannten EU-Beobachter sehen natürlich nichts. Offenbar fehlt es ihnen an Dolmetschern, um mit der Bevölkerung zu sprechen. Aber mit welcher? Mit den Südosseten? Können sie ja gar nicht, denn sie befinden sich ja gar nicht dort! Und eines ist ziemlich sicher: diese EU-Beobachter dürfen gar nichts sehen.

Freitag, 17. Oktober 2008

Was will uns dieser Mann sagen?



Ist doch ein netter Kerl, er menschelt, könnte man fast schon sagen.

Ähliches hat er übrigens in der David Letterman-Show weitergeführt als er zugab:

„I´am screwed up!“

Was so viel heißt: „Ich habe versagt“

Na ja, wenn die Wahlmaschinen richtig funktionieren, dann sehen wir hier den nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten. Und die Person vor ihm wird dann vielleicht Sarkozy oder das Merkel sein.

Oder, wenn die Koalitionsverhandlungen in Österreich noch weit ins nächste Jahr hineinreichen, gibt sich Gusenbauer sicher noch einen Staatsbesuch.

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Bewegt eure Ärsche!

Nicht morgen oder nächste Woche. Jetzt.

Alle Welt bekam mitgeteilt, dass die Times Square's National Debt Clock nicht mehr richtig funktionert, denn niemand hätte sich je vorstellen können, dass der amerikanische Regierungsschuldenberg je die 9,999... Billionensumme überschreiten könnte. Undenkbar!

Nun, man hat das Dollarzeichen entfernt und damit eine weitere Ziffer einfügen können. Aktuell sind es 10,3 Billionen Dollar. Im vergangenen Jahr sind die Staatsschulden täglich um 3,4 Mill. Dollar angewachsen. Täglich.

Man gewöhnt sich an alles. Wenn es mit 3 Billionen Staatschulden funktionert, dann mit 8 Billionen, wieso sollte es mit 12 Billionen nicht funktionieren? Nur ist es so, dass dies in keiner Weise stimmt. Die Sache sieht völlig anders aus. Und es war der Generalkontrollor des Amerikanischen Haushaltsausschusses, der das gesagt hat. Nicht irgendwer, sondern jemand, der die Zahlen wirklich kennt! Es sind in Wirklichkeit 55 BILLIONEN DOLLAR Staatsverschuldung. Was bedeutet das? Lest es hier!

Dazwischen ist aber was passiert. Es sind Gesetze erlassen worden - in den USA genauso wie in Europa - oder es sind die europäischen Regierungen gerade im Begriff, neue Gesetze zu erlassen. Der Home-Patriot-Act erlaubt es jeder Regierung, das Kriegsrecht auszurufen. Mit allen Konsequenzen. Die Gründe findet ihr in einem - so hoffe ich - allen wohlbekannten Roman, und schon wieder wurde heute ein Stellvertreter von Osama Bin Laden in Bagdad erwischt und umgebracht. So weit ich mich erinnere, ist das in etwa der 70te Stellvertreter, den es erwischt hat, seit September 2001. Ich kann mich natürlich irren und es waren nur 65. Es ist wirklich erstaunlich, wieviele Stellvertreter es so gibt.

In Israel gilt eine andere Sprachregelung, hier sind es immer hochrangige Mitglieder, die umkommen. Egal wie alt sie jeweils waren. Ob 10, 15 oder 20. Ob schwanger oder im Greisenalter, es sind immer hochrangige Mitglieder der Hamas oder sonst einer obskuren islamisch-arabischen-Befreiungsfront, von der vorher und vor allem nachher nie jemand gehört hat.

Einschränkung der Redefreiheit, Einschränkung der Kommunikation (Sperre des Internets - die Medien sind ja sowieso schon kontrolliert), Kontrolle des gesamten Waren- und Konsumentenverhaltens, Kontrolle jeglicher freier Bewegung durch Bürger (Zuteilung von Treibstoff), einfach alles. Und das gilt teilweise bereits heute! Das ist nicht Zukunftmusik. Inklusive der bislang undenkbaren Situation, dass die amerikanische Armee innerhalb der USA gegen ihre eigenen Bürger aktiv werden darf. Das ist absolut einmalig und wurde nach dem amerikanischen Bürgerkrieg in ein Gesetz gefasst. Gerade wird so ein Gesetz in Deutschland vorbereitet. Bei uns geht das auch schon, was sonst ist der Bundesheereinsatz auf österreichischem Boden um die wilde Flut der Asylanten aus dem Osten aufzuhalten? Die Umgehung der Verfassung, dass das Bundesheer nicht auf österreichischem Boden ausser bei Katastropeneinsätzen eingesetzt werden darf. Nun ja, es geht ja hier eindeutig um einen Verteidigungsfall gegen Osthorden.

Was geht das uns an? Ganz einfach, wir bekommen es gar nicht mit (weil wir ja kaum unsere Ärsche bewegen vor lauter Streß im Kopf) dass genau die gleichen Gesetze gerade hier in Europa geschnürt werden. Der Lissabon-Vertrag erlaubt das gleiche wie der Home-Patriot-Act. In England sind dieses Gesetze schon längst beschlossen, in Deutschland zum Teil auch schon, in Österreich gibt es das Polizeisicherungsgesetz. Wer sagt, dass ist ein Blödsinn, der sollte hier seinen Kommentar hinterlassen und mir sagen, wieso er das annimmt. Ich werde ihm das beweisen, dass das kein Blödsinn ist.

Bewegt eure Ärsche, bevor andere eure Ärsche bewegen!

So, und jetzt wollt ihr wissen, warum ich hier den Superdramatischen markiere? Ganz einfach, weil ich der Meinung bin, dass euer Hirn nicht mehr wirklich funktioniert. Ihr glaubt zwar, dass ihr ganz klug seid, aber Ihr seid toter als tot. Das sag ich euch. Ihr seid emotional verkümmert! Ich vermisse etwas ganz Wichtiges bei euch. Empörung. Über alles wisst ihr Bescheid, zu jedem Scheiß könnt Ihr einen Satz beitragen - Ich sehe wenig von euch. Ich sehe euch tot und töter werdend. Paralysiert von der aktuellen Situation. Habt Ihr schon euer Wochenende geplant? Was steht an?

Ruhe ist die erste Bürgerpflicht! Ihr setzt Bismarks Forderung Ein zu Eins um. Brav, so soll es sein!

Was muss man tun um eure Ärsche in Bewegung zu bekommen? Essensentzug bis auf täglich 700 Kalorien? Könnt ihr haben! Aber dazu braucht ihr mich nicht, das kommt sowieso! 700 Kalorien pro Tag tun weh, dass kann ich euch sagen, ich habe es schon erlebt. Aber nicht lange genug um einen langfristigen Schaden davonzutragen, es waren nur wenige Tage. Aber ich habe es erlebt. Das ist dann nicht einfach Hunger, das vernebelt die Sinne.

Wenn es länger passiert, macht es euch dann zu jemanden, den ihr euch heute nicht im Traum vorstellen könnt. Und andere um euch herum werden sein, wie Ihr es euch nicht vorstellen könnt. Schon mal überlegt was passiert, wenn rund um euch herum die ersten Leute zu plündern beginnen? Die Ersten, um an die verbliebenen Konserven und Reisvorräte in den Geschäften zu kommen, danach diejenigen, die schon immer einen neuen Fernseher haben wollten! Das Haupttransportmittel wird das Supermarkt-Einkaufswagerl, mit dem kann man alles abtransportieren.

Schon einmal überlegt, wie Ihr selbst mit so einer Situation umgeht? Werdet Ihr euch an Bürgerwehren beteiligen um den Einmarsch von plündernden Horden in eure Straße zu verhindern? Nein, sicher nicht, dazu ruft man die Polizei.

Bleibt in euren Häusern, antwortet höflich auf Aufforderungen Anderer, aktiv zu werden. Wartet ab. Entwickelt ja keine eigenen Ideen, vermeidet, dass Ihr je in die Lage kommt, empört zu sein. Empört euch erst, wenn es soweit ist. Denn, ihr habt ja nicht gewusst, dass es einmal eine Situation kommen könnte, die es Wert ist, ein paar Emotionen zu riskieren. Wenn es dann so weit ist, dann werdet ihr empört sein.

Nur, es wird zu spät sein und ihr werdet dann gegenüber den falschen Leuten eure Empörung ausdrücken.

Ich meine: Empörung! Jetzt und nicht morgen. Nicht allein im Kammerl, nein, geht hinaus. Sagt es allen, die ihr kennt. Hört auf zu überlegen, ob es vielleicht gerade nicht passt. Es wird nie passen! Macht es euch klar! Es wird nie passen. Probleme kommen immer zur Unzeit. Und macht endlich euer Maul auf!

Fordert es von anderen ein, so wie ich es einfordere! Verlangt von anderen ihre Stellungnahme. Keine Lippenbekenntnisse, sondern fragt sie, was sie gedenken zu tun, was sie schon gemacht haben. Und fragt sie, warum sie das, was sie gedenken zu tun, noch nicht längst erledigt haben. Lasst die Herrschenden erzittern, solange ihr sie noch trefft.

Ooops, das stammt nicht von mir, das ist von Biermann mit einem Schuss Tucholsky. Aber das Folgende ist von Brecht:

Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!
Das arglose Wort ist töricht. Eine glatte Stirn
Deutet auf Unempfindlichkeit hin. Der Lachende
Hat die furchtbare Nachricht
Nur noch nicht empfangen.

Was sind das für Zeiten, wo
Ein Gespräch über Bäume fast ein Verbrechen ist
Weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt!
Der dort ruhig über die Straße geht
Ist wohl nicht mehr erreichbar für seine Freunde
Die in Not sind?

Es ist wahr: Ich verdiene nur noch meinen Unterhalt
Aber glaubt mir: das ist nur ein Zufall. Nichts
Von dem, was ich tue, berechtigt mich dazu, mich sattzuessen.
Zufällig bin ich verschont. (Wenn mein Glück aussetzt, bin ich verloren.)

Man sagt mir: Iss und trink du! Sei froh, dass du hast!
Aber wie kann ich essen und trinken, wenn
Ich dem Hungernden entreiße, was ich esse, und
Mein Glas Wasser einem Verdursteten fehlt?
Und doch esse und trinke ich.

Ich wäre gerne auch weise.
In den alten Büchern steht, was weise ist:
Sich aus dem Streit der Welt halten und die kurze Zeit
Ohne Furcht verbringen
Auch ohne Gewalt auskommen
Böses mit Gutem vergelten
Seine Wünsche nicht erfüllen, sondern vergessen
Gilt für weise.
Alles das kann ich nicht:
Wirklich, ich lebe in finsteren Zeiten!

Mittwoch, 15. Oktober 2008

Swoboda sagt die Wahrheit.. darf er das?


Standard-Chat mit Hannes Swoboda am 15. Oktober. Auffallend ist, dass die meisten Fragen, die auch beantwortet wurden, offenbar direkt aus der SPÖ-Parteizentrale kommen. Aber dann kam dieses:
Thomas Höbelt: 2 Billionen Euro für die Rettung des Bankensystems ? Wenn das Geld vorhanden ist, warum hat man es nicht längst in soziales oder Umwelt investiert, wenn nicht, ist es nicht ein betrügerischer Blankoscheck ?

Hannes Swoboda: Leider war es notwendig, diese Garantien zu geben, aber erstens ist dieses Geld ja nicht vorhanden und zweitens würde es, wenn es eingefordert werden würde zu einer echten Wirtschaftskatastrophe kommen. Aber die mit dieser Summe verbundenen Signale der Sicherheit waren notwendig. Aber grundlegende Reformen des Finanzsektors müssen folgen und Ähnliches zu vermeiden.

Haben wir es somit nicht schwarz auf weiß, dass das Ganze nur ein Fake ist und die Regierungen niemals auch nur annähernd in der Lage sind, diese Summen aufzubringen? Weder ist klar von wem - und wenn auch - wenn es stattfinden sollte, dann ist die echte Wirtschaftskatastrophe da. Und man kann davon ausgehen, dass Swoboda hier nicht aus dem Kaffeesud gelesen hat.

Aber eines ist offenbar vorgezeichnet: Falls es tatsächlich stattfindet, dass diese Garantien eingefordert werden, dann ist nicht die Regierung schuld, wenn es zum endgültigen Zusammenbruch kommt, nein, es sind nun wirklich die Banken selbst. Denn, hätten sie die Garantien nicht eingefordert, wäre das ganze System noch intakt. Logisch, oder?

Der gesamte Chat ist hier abrufbar.

Bildquelle: Wikipedia

Montag, 13. Oktober 2008

Lasst den Idioten doch ihr Spielzeug...

Ein beispielhaftes Paket wurde geschnürt. Sind es 400, sind es 500 oder doch ein paar Milliarden Euro mehr, welche auf den Markt geworfen werden. Es ist doch völlig egal.

Heute ist der Tag, an dem sich die Politiker feiern. Sie haben es geschafft was zuvor noch niemand geschafft hat, sie haben das Volk davon überzeugt, dass man mit einem Schlag mehr als drei Mal das deutsche BIP versprechen kann. Und die Zeitungen sind voll des Lobes darüber. Versprochen wird es Banken, damit sie sich mit neuem Spielgeld eindecken können. Nun gut, ich will ja nicht argwöhnisch erscheinen, ein paar Milliarden für dringende Kredite für Unternehmen sind auch dabei. Wobei es überhaupt nicht sicher ist, wie sie dazu kommen können.

Wahrscheinlich wird es nicht so sein, dass die Firmeneigentümer am Reichstagsgebäude vorfahren und das Geld dann kofferweise einpacken können. Gegen Beleg. Danke, lb. Reichstag. Es ist überhaupt nicht klar, wie das funktionieren soll. Aber egal. Tonnenweise Geld. Fast schon ein Platzregen.

Anderen Ortes passiert völlig was anderes. An den Börsen werden gerade die Börsianer verarscht. Sie belohnen die Politiker für einen Tag - und wahrscheinlich nicht einmal einen ganzen Tag - dafür, dass sie so brav waren. Zuvor hatten sie die Börsen in den Keller geschickt um zu zeigen, wer tatsächlich das Sagen hat.

Aber der Kampf geht auf einem anderen Schlachtfeld weiter. Ein paar Scharmützelchen hier, ein paar da - aber in einigen Bereichen bleibt es ruhig.

Die französische, englische und teilweise die amerikanische Börsenlandschaft bleibt ruhig. Da, wo die Österreicher, die Deutschen, Spanier und Italiener mit Sektlaune feiern (ohne zu wissen was, denn Analyse war Börsianern nie ein wirkliches Anliegen), so bleiben andere Bereiche ruhig. Und am allerruhigsten bleibt JP MORGAN CHASE COMPANY. Hier wird kaum gehandelt, hier ist es ruhig. Gespannte Ruhe.

Andere hüpfen Freudenhüpfer, 10, 20, 30, ja bis zu 50% steigen die Kurse. Alle sind begeistert. Keiner formuliert die Wahrheiten. Diese 50% sind die 5% von vergangener Woche, so tief sind die Kurse bereits. Hier wird mit Pennystocks gearbeitet.

JP MORGAN CHASE COMPANY bleibt ruhig.

Und die Englische Börse auch. So wie ehemals Nathan Mayer Rothschild (1777–1836) nach der Schlacht von Waterloo schnell, aber für alle sichtbar, alle seine Wellington-Aktien verkauft hat, bei hohem Kurs, als noch keiner wusste, dass Napoleon die Schlacht verloren hat. Ein Bankenrun war die Folge, die Aktien fielen ins Bodenlose und N. M. Rothschild kaufte dann die Pennystocks mit einem Schlag alle auf. Das ist die Grundlage dessen, auf das man heute achten sollte.

JP MORGAN CHASE COMPANY bleibt ruhig.

Es werden nur wenige, wenn überhaupt, übrigbleiben. JP Morgan Stanley wird einer der größten dabei sein. All diejenigen, deren Kurse heute vor Freude Luftsprünge gemacht haben, die werden untergehen. Möglicherweise noch diese Woche, aber mit Sicherheit noch dieses Jahr.

Schaut auf die, wo es ruhig bleibt. Und schaut auf die, denen die FED gehört. Das sind die Player die übrigbleiben. Und Bush ist noch lange Präsident der Vereinigten Staaten.

Was ist die ISDA?

Nie gehört? Kein Wunder!

Die ISDA ist die, nach ihrer Eigeneinschätzung, größte Organisation am Markt der Finanzderivate:
ISDA is the largest global financial trade association, by number of member firms. ISDA was chartered in 1985, and today has over 850 member institutions from 56 countries on six continents.

Na ja, um Größe zu beweisen erfindet man auch schon mal gerne einen Kontinent dazu. Wahrscheinlich ist das die terra incognita, der Ort, an den sich die Gewinner aller Finanzkrisen und globalen Katastrophen zurückziehen und gezogen haben, nachdem alles durch sie wieder einmal in Schutt und Asche versetzt wurde.

Aber die ISDA ist auch die Organisation, welche eine feine Statistik aufführt, wieviele dieser sogenannten Finanzderivate gerade am Laufen sind. Und zwar in Zahlen. Es gibt keinen Grund, diese Zahlen zu bezweifeln. Im Gegenteil, sie müssten jetzt sogar untertrieben sein. Aber es wird schon stimmen, denn schließlich brüsten sie sich ja damit, die Lobby einer Finanzindustrie gigantischen Ausmaßes zu sein.

Nach deren Statistik sind im ersten halben Jahr 2008 folgende Werte im Umlauf - um es verständlicher zu sagen: Verbindlichkeiten und Forderungen:

An Zinsderivaten:

464.694.950.000.000,00 Dollar, ich schreibs mal kurz, es sind:
464,7 Billionen Dollar.

An Credit default swaps (CDS):

54.611.820.000.000 Dollar, auch hier die Kurzfassung, es sind:
54,6 Billionen Dollar.

und dazu noch Aktienderivate:

11.880.130.000.000 Dollar. Das sind knapp 12 Billionen Dollar.

Alles zusammen sind hier Wetten mit einer Größenordnung von insgesamt 531,3 Billionen Dollar im Umlauf.

Das hat nichts mit Realwirtschaft zu tun, das sind nur Wetten. Wetten, welche von hochangesehenen, und vor allem hochdotierten Bankern gemacht wurden und werden. In der Hoffnung, mit geliehenem Geld über, auch Bankern völlig unverständliche Wege, zu einem bestimmten Zeitpunkt ein bestimmtes Ergebnis zu bekommen. Gewinn, Profit, wie immer man das ausdrücken will. Nur, wo es Gewinne geben kann, da kann man auch verlieren. Und zwar gewaltig.

Noch vor zehn Jahren lag die Gesamtsumme dieser Wetten bei 40 Billionen Dollar, auch das eine Summe, die fast unüberschaubar ist.

Die Einsätze der Akteure waren minimal. Um solche Wetten abzuschließen, brauchte man gerade einmal 10% des Wetteinsatze auf den Tisch zu legen. Den Rest konnte man dann ausleihen, es reichte, wenn man 10% seiner Spielsumme tatsächlich hat. Dagegen ist jedes Casino ein absolut ehrlicher Betrieb. Dort darf man nur mit dem spielen, was man auf den Tisch legen konnte.

Aber was passiert, wenn nun so eine Wette schief geht, wer kommt nun für den Verlust der 90% geliehenen Geldes auf? Die Sparer, um es einmal ganz einfach zu formulieren.

Das Ergebnis dieser Wetten sieht man. Aktien, welche als Sicherheiten eingesetzt wurden in diesem Spiel, werden auf den Markt geworfen. Und zwar ohne jegliche Überlegung, hauptsache, man bekommt noch ein paar Dollar am Markt.

Damit sinken auch dramatisch die Kurse der Aktiengesellschaften. Und damit sinkt auch der Wert des Einsatzes der gutgläubigen Aktieninhaber, welche jahrelang von den Banken bombardiert wurden, doch ihr sauer verdientes Geld in Aktien und sonstiges windiges Zeugs an zulegen. Schließlich bekommen sie dann ja über die Fonds, die das alles schön und völlig undurchsichtig verpackt haben, ein paar Prozent mehr im Jahr. Und damit wurden auch Altersversorgungen in noch völlig unbekannter Höhe in Europa und noch viel mehr in den USA aufs Spiel gesetzt und zu einem großen Teil bereits völlig aufgelöst.

Um aber diese Summen, die ich gerade beschrieben habe in ein verständliches Licht zu rücken, vergleichen wir doch einmal, wie lange das gesamte Europa mit seinen mehr als 600 Millionen Menschen arbeiten, produzieren und konsumieren muss, bis so eine Summe zustandekommt. Am besten eignet sich dafür das Bruttoinlandsprodukt, das BIP.

Gesamteuropa hat ein BIP von jährlich 13,4 Mrd Dollar. Viel Geld, damit ist ein einigermaßen intaktes Staatensystem aufgebaut worden und kann damit erhalten werden. Und Europa ist, gemessen daran, was auf den einzelnen davon abfällt, die reichste Region in dieser Welt.

Was haben nun diese windigen, man muß schon sagen verbrecherischen Banker hier am Laufen mit ihren Wetten?

Es sind 531,3 Billionen US-Dollar. Dafür muss Europa mehr als 36 Jahre arbeiten, produzieren und konsumieren. 36 Jahre? Nur Europa?

Weltweit liegt das BIP nach Zahlen aus 2004 bei 40.960 Mrd. US-Dollar. Immerhin, die gesamte Welt muß, um diesen Crash abzufangen, nur 13 Jahre arbeiten, produzieren und konsumieren. Wenn man das milchmädchenrechnungsartig so auflistet. Was natürlich jedem einsichtig ist, dass das so ja gar nicht geht.

Und was machen diese Politiker in Europa und den USA? Sie wollen diesen Karren im Dreck, von dem sie vor einer Woche alle noch gar keine Ahnung hatten wie sie sagten (obwohl zB das oben beschriebene Dokument seit Jahren im Internet verfügbar ist), nun mit einer Summe von insgesamt 2 Billionen Dollar retten. Zwei Billionen Dollar, die niemand hat, aber jedem versprochen wird.

Bitte habt Vertrauen! Ich höre seit zwei Wochen nur mehr diesen Appell. Habt Vertrauen, Ihr Geld ist sicher.

Nix ist sicher. Der Crash kommt noch dieses Jahr. Und dann: Schöne Weihnachten.

Samstag, 11. Oktober 2008

Haider ist tot. Das ist nichts besonderes, gemessen am Üblichen, was auf Straßen so passiert.

Wenn man mit einem Auto an einem Straßenstück, an dem man 50 km/h fahren darf, mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über das Fahrzeug verliert, dann ist man tot.

Ob das nun, wie in diesem Fall, mit einem Phaeton um 120.000 Euro unterwegs ist oder mit einem Kleinwagen, das Ergebnis ist das gleiche. Der Kleinwagen wäre auch dann nicht so kaputt, wenn er mit 50 km/h gefahren wäre, so wie der Phaeton aussieht muss Haider mit mindesten 120 km/h gefahren sein. An sich sollte ein Landeshauptmann wissen, wie schnell man fahren darf, wenn man kurz vor einem kritischen Straßenstück ist und dort die Geschwindigkeit mit 50km/h festgeschrieben ist.
Update: Meine Einschätzung war völlig richtig, der Tacho blieb bei 142km/h stehen. Wie sonst könnte eine Luxuslimousine so zerlegt sein. Aber auch das erklärt nicht den Unfall, an so einer Stelle sind auch 150km/h kein wirkliches Problem, die Straße war einigermaßen trocken. Ich tippe auf Alkoholisierung. Eine Frage bleibt offen: Wieso ist der Wagen auf der linken Seite so zerstört, wenn er nach rechts ausgebrochen ist und danach wieder auf die Straße zurückgeschleudert wurde? Das Überschlagen reißt keine Türen heraus.
Interessanterweise ist das kein Thema in den Nachrichten. Aber Krokodilstränen werden geweint. Sogar die Grünen finden es ganz bedauernswert dass er nun kein Landeshauptmann mehr ist. Oder so ähnlich. Aber welchen klaren Worte erwartet man sich denn von Grünen?

Er war ein großer Staatsmann, wird heute allerorts geschrieben, Negativmeinungen werden gelöscht, Kritiker werden unflätig beschimpft.

Übrig bleibt: Haider war als Staatsmann - der er nie wirklich war, denn Kärnten ist nicht einmal eine Bananenrepublik - eine absolute Katastrophe. Er ist derjenige, der es ermöglicht hat, dass die ganze braune Brut in Österreich wieder hoffähig gemacht wurde. Er hat Dreck am Stecken, wie kaum ein anderer Politiker vor ihm in dieser Republik - Tirol ausgenommen.

Haider war kein Staatsmann, Haider war ein intelligenter Populist dessen Vermächtnis im Grunde genommen nichts anderes ist als ein Land zu hinterlassen, dessen Tafelsilber verkauft wurde, in dem es eine Freunderlwirtschaft der schlimmsten Art gegeben hat und der einen Verschuldungsgrad der öffentlichen Hand zurückgelassen hat, der einzigartig ist.

Kärnten wird bei der nächsten Wahl anders wählen. Und das ist gut so. Ihm auch nur eine Träne nachzuweinen ist völlig unnötig.

Update: Wie ich schon geschrieben habe, Haider hatte 1,8 Promille Alkohol im Blut. Tja, dumm gelaufen! Man kann nur sagen, sein Unfalltod ist Glück für die anderen, denn es hätte ja für andere Verkehrsteilnehmer schlimm ausgehen können.

Donnerstag, 9. Oktober 2008

316.000 Einwohner hat Island

und die sollen nun 120 Mrd Euro bezahlen, denn ihre drei größten Banken haben gerade einen Schaden in dieser Größenordnung angerichtet. Zumindest 120Mrd. sind zur Zeit bekannt, aber, wie die Erfahrung zeigt war man nicht zimperlich, noch 50 oder 70 Mrd. zusätzlich draufzupacken, wenn es darum geht, dass vielleicht die Wahrheit ans Licht kommt.

Bezahlen dafür, dass ein paar verrückt und größenwahnsinnig gewordene Banker sich einbildeten, auf dem internationalen Parkett ganz groß mitzuspielen.

Und - das ist natürlich auch ganz wichtig, unterstützt haben diese Aktionen auch die internationalen Ratingagenturen Moodys und S&P. A+, so gut wurden diese Banken bewertet. Nun ja, wenn man lange genug spart? Das macht gerade einmal 384.615 Euro für jeden Einwohner. Ob Säugling oder Greis.

Aber wie? Wahrscheinlich so, dass jeder einen Kredit bei einer Bank aufnimmt (SCNR), und den mit entsprechenden, zeitgemäßen Zinsen (zur Zeit wären 8 % günstig) im Laufe von 15 Jahren zurückzahlt.

Ein gutes Geschäft, würde ich einmal sagen! Der Staat würde außerordentlich gut daran verdienen (Kreditsteuer, 0,8% - macht 960.000.000 Mio Euro, Gesetz ist Gesetz!), dazu kommen natürlich üppige Provisionen von zumindest 3% (3,6 Mrd.) - keine Bank kann das kostenlos machen, so ein Formular auszufüllen ist schon ein Riesenaufwand!)

Schließlich muss ja auch eine umfangreiche Bonitätsprüfung für jede einzelne Person durchgeführt werden. Denn welche Bank vergibt denn Kredite an eine Person, welche nicht zuvor bis zur Schamgrenze durchleuchtet wird, um eventuell ein paar tausend Euro für eine Hausreparatur zu bekommen.

Wenn das nun erledigt ist, dann können wir uns ja ausrechnen, wieviel jede dieser Personen - denn wer sonst als Personen, sprich Staatsbürger haften und zahlen müssen, wenn der Staat sagt, er garantiert und verstaatlicht diese Banken. Aktiva wie Passiva, bei einer Übernahme kann man sich das nicht aussuchen, schon gar nicht ein Staat.

Und nun können wir uns es ja einmal durchrechnen, was das für jede dieser Personen - sprich Staatsbürger - kostet, wenn hier 120 Mrd. Schulden vom Staat übernommen wird.

384.615 Euro, zuzüglich 0,8% Kreditsteuer sind 387.691,92 Euro. Laufzeit 15 Jahre, Verzinsung 8% (die Zeiten sind hart) erfordert eine monatliche Rückzahlung von 6832,35 Euro. Für jeden Bürger!

Wenn man davon ausgeht, dass zusätzlich ja auch die Staatsverschuldung von Island auch nicht gerade gering ist, die sich dadurch ergebende laufende Steuerbelastung ziemlich hoch ist - dann muss man sich fragen:

Ist Island, welches um 50.000 Einwohner weniger hat als Bielefeld, nicht ein hervorragendes Beispiel dafür, dass man nur einen Taschenrechner benötigt um festzustellen, dass all das nicht mehr möglich ist?

Es gibt nur eines: Alle Banken fallen lassen, egal wie groß das Gejammere ist, dann kann der Staat diese aus der Konkursmasse um genau das herauskaufen, was diese Banken tatsächlich wert sind, und einfach neu beginnen.

Aber wenn das gesamte System dann unter den gleichen Prämissen wieder so begonnen wird, welche genau das überhaupt hervorgerufen hat, dann kann dieses Spiel in 20 Jahren wieder genauso wie jetzt gespielt werden.

Verstaatlichung der Notenbanken, der Staat schöpft Geld und zwar zinsfrei, keine Zentralbanken in privater Hand, damit muss sich kein Staat mit Geld auf Kreditbasis eindecken. Steuerung des Währungssystems über Kredite, und zwar nur mit dem Zinssatz, welcher die Kosten für die Schöpfung und Vergabe deckt. Und vor allem: damit ist auch ein Ende des Mindestreservesystems vorausgesetzt.

Und was ich noch gerne hätte: bedingungslose Enteignung derer, die das ganze Schlamassel angerichtet haben. Ich möchte diese Kerle im Gefängnis sehen! Und die Knechte, die das politisch mitverantwortet haben, gleich auch dazu.

Montag, 16. Juni 2008

Frühling wurd´s in deutschem Land

Zuerst wurde die DKP, dann jedwede sonstige Splitterpartei und sodann auch noch die Linke verboten.

Da haben sich aber die Grünen und die SPD gefreut! Und nicht gemuckt. Ebenso kein Wort von den Gewerkschaften.
Die Kirchen erhoben mit Kraft ihre Stimmen, ließen die Glocken läuten und begrüßten den nun von allen Zeitungen und Nachrichten verkündeten Frieden im Land.

Dann wurden die Grünen verboten. Auch kein Problem, denn deren Stimmen glauben ja die Roten sicher zu bekommen! Wer sonst sollte noch eine wahrhaft staatstragende soziale Partei sein, wenn nicht sie, mit dieser langen Tradition und mit diesen Erfahrungen im zwanzigsten Jahrhundert. Und wer hatte etwas dagegen, auch die Grünen endlich vom Tisch zu haben? Hätten sie doch ihren radikalen linksökologischen Kurs der letzten Jahre seit Fischers Abgang nicht noch weiter forciert! Da half kein Teilen des Bettes mit den konservativen. Fischer durfte sich weiterhin im Getümmel der Bilderberger wohlfühlen.

Und die Kirchen erhoben mit Kraft ihre Stimmen, ließen die Glocken läuten und begrüßten den nun von allen Zeitungen und Nachrichten verkündeten Frieden im Land.

Dann wurden die Gewerkschaften verboten. Auch egal, zumindest für die Roten wars egal, denn die Gewerkschaft hat ja auch nur sinnlos kritisiert in den vergangenen Jahren und immer völlig überhöhte Löhne verlangt, und ständig öffentlich die Zahlen der offiziellen Statistik, was Inflation betrifft, angezweifelt. Sie konnten einfach nicht den Mund halten! Und was die Gewerkschafter können, das kann die SPD schon selbst erledigen. Sie waren ja immer schon die Partei der arbeitenden Massen!

Und die Kirchen erhoben mit Kraft ihre Stimmen, ließen die Glocken läuten und begrüßten den nun von allen Zeitungen und Nachrichten verkündeten Frieden im Land.

Das Volk schwieg noch immer - die einen aus Angst, die anderen aus Berechnung.

Und die wenigen, die nicht geschwiegen haben, wurden schon längst abgehört und nach den neuen verschärften Terrorismusparagraphen abgeurteilt. Der Besitz eines Handy, und nur ein einziges, wurde grundsätzlich verpflichtend gemacht dieses musste auch immer von jedem Bürger in eingeschaltenem Zustand mitgeführt werden.

Und die Kirchen erhoben mit Kraft ihre Stimmen, ließen die Glocken läuten und begrüßten den nun von allen Zeitungen und Nachrichten verkündeten Frieden im Land. Denn sie waren ja von der Handypflicht ausgenommen, zumindest die, welche oben sassen.

Die immer drängenderen Notwendigkeiten im Bereich der vorsorglich/fürsorglich staatlichen Unterbringung konnte nur mehr mit der Privatisierung von Gefängnissen und dem Bau einer großen Zahl neuer Gefängnisse begegnet werden. Tausende neue Arbeitsplätze wurden in Aussicht gestellt.

Die SPD stimmte nicht nur zu, nein, sie betrieb dies auch noch energisch mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mehrheiten, und wenn es auch mit den Rechten war. Hauptsache Arbeitsplätze! Die Konditionen schienen, anlässlich des leeren Staatssäckels, ganz hervorragend zu sein. Eine wirklich langfristige Investition, der Staatsfrieden musste schließlich sichergestellt werden.

Bei der nächsten Wahl stellte sich heraus, dass es zu gewaltigen Stimmenverschiebungen gekommen war, eine Koalition der CDU/CSU mit der FDP ergab keine Mehrheit, mit der SPD wollte plötzlich keiner mehr und der neue Stern am Parteienhimmel schien wahrlich vielversprechend, wenn auch etwas übermässig laut und auch etwas zu uniform in seinem Auftreten zu sein.

Als alle Gefängnisse gebaut waren und die SPD in der Opposition, das letzte Bundesland an die Rechten verloren war, dann wurde auch die SPD verboten.

Und die Kirchen erhoben mit Kraft ihre Stimmen, ließen die Glocken läuten und begrüßten den nun von allen Zeitungen und Nachrichten verkündeten Frieden im Land.

Nun wussten alle von der SPD, zu welchem Zweck sie selbst zigtausende neue Gefängnisplätze gebaut haben. Sie haben sich alle dort wiedergetroffen um sich von der guten Qualität zu überzeugen, leider waren alle Plätze mehrfach belegt, was manchmal den Aufenthalt etwas unangenehm machte.

Und die Kirchen erhoben weiterhin mit Kraft ihre Stimmen und begrüßten den nun endgültig erreichten, von allen Zeitungen und Nachrichten verkündeten Frieden im Land.


Niemöllers Worte und Brechts Kälbermarsch waren inzwischen wieder modern genug um in die Wände geritzt zu werden. Aber das konnten sie sich dann nur gegenseitig vorlesen! Auch so mancher, der früher anderen die Beichte abgenommen hat, durfte das jetzt lesen. Freiheit und Democracy!

Nur wenige aus den Kirchen erhoben noch mit Kraft ihre Stimmen, diese dafür in prachtvollste Kleider gehüllt, dafür aber umso lauter. Unterstützt von allen, die nun die Geschicke des Landes lenkten. Die einen im Frack, die anderen in schmucken Uniformen, alle mit ernsten Blicken. Auch sie sprachen nun von Freiheit und Democracy und begrüßten den nun von allen Zeitungen und Nachrichten verkündeten, endgültigen Frieden im Land und segneten diejenigen, die das alles erst möglich machten. Nur die Glocken läuteten nicht mehr, denn sie wurden für andere Zwecke gebraucht.


Frühling wurd’s in deutschem Land.

Und nun begann auch der Frühling im restlichen Europa. Die hatten noch Glocken.

Donnerstag, 8. Mai 2008

Spiegel-Frauen: Sie sind das Letzte! Gehen Sie Putzen!

Wenn Julia Jüttner, Nadia-Maria Chaar und Antje Blinda glauben, sie müssen sich journalistisch betätigen, dann empfehle ich folgendes:
Suchen Sie sich einen Mann der sie heiratet und ihnen die Mitwohnerschaft in einem Haus oder in einer Wohnung finanziert. Ihr Bewegungsraum sollte zwischen Schlafzimmer und Küche sein, damit Sie rasch gefunden werden, falls Sie einmal abgängig sein sollten.
Denn, Journalistinnen sind Sie keine und sie werden es auch niemals sein.

Der Spiegel, die Inkarnation besten Journalismus, der Retter der journalistischen Ehre. so ähnlich hatte ich ihn noch vor 40 Jahren in Erinnerung. Das mahnende, linksliberale Gewissen der Nation. Das große Gegengewicht zu journalistischen Bösewichten wie der Bildzeitung, oder kleinkarierten Großformaten wie der FAZ.

Aber wie stellt sich das heute dar? Der Spiegel ist inzwischen das Letzte, was ich mir je kaufen würde. Hätte ich nicht die Online-Ausgabe, er ginge mir völlig am Arsch vorbei.

Von den zynischen Beiträgen von Henryk M. Broder abgesehen, dessen einzige Aufgabe darin besteht, den Rest der Welt in Geiselhaft zu nehmen, wenn jemand auch nur einen Mucks von sich gibt, die Israelische Regierung für die Einrichtung der Gettos nach nationalsozialistischem Muster kritisieren zu wollen. Seine Antisemitismuskeule kommt, noch bevor man den Satz zu Ende gesprochen hat.

Aber was geschah so in letzter Zeit? Ach ja, Österreich. Da ja Österreich bekanntermaßen nicht muslimisch ist, wird in Ausgabe 19/2008 der Himmel nicht schwarz eingefärbt, sondern darf blau bleiben. In jedem Verfahren in Deutschland, welches noch nicht abgeschlossen ist und wo die Bild-Zeitung den vollen Namen des möglichen Täters oder der Täterin nennt, ist es der Spiegel, der dann über die Bildzeitung schimpft. Aber was macht der Spiegel? Konsequent wird der mögliche Täter bei vollem Namen genannt, für den trotz überwältigender Schuldbeweise trotzdem noch die Unschuldsvermutung gilt. Das gilt natürlich auch für die Opfer. Jedes der Kinder - egal wie alt - aber auch die Ehefrau wird mit vollem Namen genannt. Darum wollen auch wir hier die sogenannte „Journalistin“ beim vollen Namen nennen, die eifrig dort wühlt, wo man nichts findet und dort trotzdem etwas findet, wo nichts gefunden werden kann. Und wenn man nichts findet, dann erfindet man halt etwas:

Julia Jüttner, Nadia-Maria Chaar und Antje Blinda, das sind die Namen, die man, wenn man noch etwas journalistischen Anstand erwartet, am besten gleich vergessen sollte. Deutlich besser ist jedoch Marion Kraske, die offenbar zugunsten der zuvor Genannten abgezogen wurde, da sie offenbar nicht bereit war, sich auf die Ebene von schlimmster Schmuddelschreiberei zu begeben.

Trotzdem möchte ich hier das Spiegel-Amstetten-Inzest-Panoptikum von weniger als einer Woche (!) darlegen, einen Tag bevor die gedruckte Ausgabe mit dem Titel:
Das Böse nebenan
Wenn Menschen unmenschlich werden: Das monströse Doppelleben des Josef Fritzl
Hier nun die Online-Artikel der vergangenen 5 Tage, chronologisch absteigend, in den letzten 20 Artikeln wurden die Namen voll ausgeschrieben:

FRITZLS GESTÄNDNIS: "Ich hatte die Tat jahrelang geplant"

JOSEF FRITZL: "Ich wusste, dass es nicht richtig ist"

GEFÄNGNIS ST. PÖLTEN: Josef Fritzl verzichtet auf Hofgang

SCHWÄGERIN DES INZEST-TÄTERS:"Er hat die Kinder gedrillt"

AMSTETTENER INZESTFALL: Verteidiger will Haftstrafe für Fritzl verhindern

Fritzl vergewaltigte seine Tochter vor den Augen ihrer Kinder

Hetzjagd auf die Opfer des Josef Fritzl

BELEGT: Sextäter Fritzl fiel Behörden bereits vor Jahrzehnten auf

INZEST-OPFER ELISABETH FRITZL: "Das ist Gehirnwäsche - Widerstand ist da undenkbar"

FRITZL UND DIE FOLGEN: Sexualdelikte sollen später verjähren

JOSEF FRITZL UND SEIN VERTEIDIGER: "Es gibt für jedes Täterverhalten eine Erklärung"

FALL JOSEF FRITZL: Der mysteriöse zweite Mann

INZEST IN AMSTETTEN: "Drüber geredet hat man halt nicht"

INZEST-TÄTER FRITZL: Der dünne Lack der Zivilisation

FALL JOSEF FRITZL: "Ich hab' es eigentlich gut gemeint"

FALL AMSTETTEN: Opfervertreter fordern unbegrenzte Speicherung von Sexualstraftaten

JOSEF FRITZL: "Solche Menschen leben in einem eigenen Universum"

ÖSTERREICHS IMAGE: "Jack the Ripper hat Großbritannien auch nicht geschadet"

DRAMA VON AMSTETTEN: Polizei untersucht Bunkersystem von Josef Fritzl - Familie findet zurück ins Leben

AMSTETTEN-PARALLELE: Französin erlitt ähnliches Schicksal wie Elisabeth Fritzl

JOSEF FRITZL: Polizei überprüft Verbindung zu Sexualmord

DIE GESICHTER DES JOSEF FRITZL: Der Feierabend-Tyrann

DRAMA VON AMSTETTEN: Kinder von Josef F. erleben Freiheit als Schock


Bis hierher wurde der Name immer abgekürzt. (Josef F., Elisabeth F.)


FALL AMSTETTEN: Ermittler suchen nach möglichen Komplizen von Josef Fritzl

FALL AMSTETTEN: Wie Kerker-Opfer innerlich sterben

JOSEF F. IM GEFÄNGNIS:"Ernst, betroffen, emotional gebrochen"

FALL JOSEF F.: Zeitungen berichten von Vorstrafe wegen Sexualdelikt

FALL AMSTETTEN:Inzest-Opfern droht Dauerbelagerung

INZEST IN AMSTETTEN: Josef F. - Sklavenhalter im Kleinbürgeridyll

INZEST-VERBRECHER JOSEF F.:"Er hat alle getäuscht"

INZEST-FALL AMSTETTEN: Josef F. legt volles Geständnis ab

INZEST-FALL AMSTETTEN: Josef F. bricht sein Schweigen

INZESTFALL IN ÖSTERREICH:Verschollen im väterlichen Verlies (namentlich von Marion Kraske, die NICHT die Opfer und den Täter mit vollem Namen nennt! Aber das war möglicherweise auch ihr letzter Beitrag für das Schmuddelblatt!)

INZESTFALL AMSTETTEN: "Das waren immer so nette Leut!'"

INZESTTRAGÖDIE IN ÖSTERREICH:Das Martyrium der Elisabeth F.24

JAHRE IM KELLERVERLIES:"Sucht mich nicht, es wäre zwecklos"

Dass zur selben Zeit ein ähnliches Drama in Frankreich stattfand, das war Spiegel-Online gerade mal einen Artikel wert, aber auch diesen nur im Zusammenhang mit den Ereignissen von Amstetten. Offenbar ist die französische Justiz hier klarer darin, was Opfer- und Täterdarstellung betrifft.

Auch eine Schande für Österreich und ihrer Justizministerin, aber auch dem Innenminister. Sie haben es verabsäumt, ein Betretungsverbot für ganz Amstetten zu erlassen. Das wäre man erstens den Opfern schuldig gewesen, aber auch den Leuten, die in Amstetten leben und mit der Sache überhaupt nichts zu tun haben. Und nun als perverse Mittäter dargestellt werden.

Dienstag, 6. Mai 2008

Was uns nie gezeigt wurde

und worüber praktisch ALLE Medien geschwiegen haben!

Wer ein Referendum über die die Europäische Verfassung verlangt ist ein Nazi
(Martin Schulz, Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament)



Danke, wenn das so ist, dann sind bereits mehr als 50% aller Europäer Nazis. Und, wie Daniel Cohn-Bendit sagte: Wer für ein Referendum im Europäischen Parlament votiert, der ist ein Idiot.

Wie war das ehemals, als Grüne noch anders waren? Heute sind sie die Steigbügelhalter für die geworden, welche die Demokratie in Europa abschaffen wollen. Und sie scheinen sich noch gut dabei zu fühlen!

Wann werden - nach Joschka Fischer - auch andere Grüne zu Bilderberg-Konferenzen eingeladen?

Dienstag, 29. April 2008

Klimawandel ja / nein? Wem nützt die Debatte?

Der Meeresspiegel wird steigen. Dramatisch. So der IPCC, der Weltklimarat der UNO. Oder genauer gesagt: Das Intergovernmental Panel on Climate Change.

Dessen Auftrag ist es zu beweisen, dass es einen Klimawandel gibt. Und nichts sonst. Dafür wurde der Weltklimarat eingerichtet.

Wer das Ergebnis wissen möchte, der braucht sich nur den Auftrag vor Augen halten. Wer allerdings im Zweifel darüber ist, ob nun ein vom Menschen herbeigeführter Klimawandel stattfindet oder nicht, der sollte sich vielleicht einmal diesen kurzen Bericht vom ARD vor Augen führen. Dieser Bericht gibt zwar noch keine Erklärung, sollte aber wie immer zum Nachdenken anregen.



Wer durch diesen Bericht nachdenklich geworden ist, dem sollte dann diese 40-minütige RTL-Doku:„Der große Klimaschwindel“ genug Stoff zum Nachdenken bieten.

Das Original, „The Great Global Warming Swindle“ kann man sich hier mit deutschen Untertiteln ansehen (wer es möchte).

Was nicht heißt, dass ein Volk, welches geistig schon immer ein Volk von Kleinwagenfahrern war und es auch immer bleiben wird, nicht dadurch einen Vorwand bekommt, nicht aufs Fahrrad umsteigen zu müssen.

Denn, das müssen sie auf jeden Fall. Glück für die Familien, die dann noch einige funktionierende herumstehen haben. Alltagstaugliche, mit Transportkorb und Gepäckträger. Und vielleicht sogar einen kleinen Anhänger für die Wochenendeinkäufe am Land, direkt bei den Bauern.

Denn mit Atomstrom wird man diese zigmillionen Fahrzeuge, die den größten Teil ihrer Existenz völlig sinnbefreit herumstehen und die Landschaft verschandeln, nicht betreiben können. Das ist die große Illusion, dass sich nichts dramatisches in den nächsten Jahren abspielen wird.

Und es werden sich diejenigen freuen, welche sich das Autofahren dann noch leisten werden können. Freie Autobahn für die Elite! Aber nicht lange! Und freier Himmel für alle Flugzeug, die dann ab und zu noch fliegen werden. Denn die Diskussion um die Umwelt- und Lärmbelastung durch Flugzeuge wird sich dann auch erübrigt haben.

Und der Himmel wird wieder so blau sein, wie er es noch vor 50 Jahren auch war. Richtig blau, wir kennen das heute gar nicht mehr in Europa.

Aber: Wer bezahlt dann eine Infrastruktur, welche auf das Zehnfache dessen ausgelegt ist, was dann tatsächlich benötigt wird? Wird dann jeder kleine Ort, der heute seine eigene Autobahnab- und Auffahrt hat, dann dafür selbst bezahlen müssen? Nein? Wer sonst? Der, der davon profitiert. Die Radfahrer? Die damit die dicken Autos von der Landstraße fernhalten, damit sie in Ruhe fahren können? Kommt dann das Autobahnabfahrtsterben? Wer nicht zahlen kann und will, macht dann einfach zu? Wer wird diese immer größer gewordenen Flughäfen noch bezahlen können? Mit seinen tausenden Angestellten, nur damit die Gepäckstücke zumindest zu einem Teil dort ankommen, wo sie ankommen sollten? Kein Problem, die paar Koffer, die täglich anfallen werden, wird man locker selbst zum Flugzeug mitnehmen können. Wartezeit wird es keine mehr geben.

Sonntag, 20. April 2008

Richtigstellung - Cui bono

Es gibt eine Klimaerwärmung - wahrscheinlich, möglicherweise, vielleicht sogar sicher, keiner weiß es so genau, die Bilder sind erdrückend u.s.w.
Wir benötigen als Lösung endlich wieder neue Atomkraftwerke
Furchtbare Seuchen kommen auf uns zu. Ganz furchtbar. Wir werden ausgerottet!
Wir brauchen sofort flächendeckend Impfungen. Weltweit - sofern natürlich bezahlbar!
Gegen Vogelgrippe, SARS, Aids (wirds nicht geben), Masern, Windpocken (Schafblattern), Röteln, Mumps, Pneumokokken, Keuchhusten, Allergien jeder Art, Tollwut, Hepatitis A/B/C (gibts nicht), FSME, Diphterie.
Die ganze Welt wird verhungern! Und zwar in den nächsten Monaten, vielleicht schneller, vielleicht aber auch langsamer! Keiner weiß was genaues.
Schuld sind die Inder. Wegen ihrer maßlosen Freßsucht! Und helfen kann uns nur die grüne Gentechnik. Diese muss sofort eingesetzt werden. Und zwar überall. Auch und vor allem in Europa. Der schwache Dollar kann die enormen Gewinne von Monsanto nicht mehr garantieren.

Nachtrag, wie bestellt: Einen Tag nach meinem Post schlägt die CDU die Gentechnik zur Lösung des Hungerproblems vor. ORF-ON folgt, wie zu erwarten, am 22. 4.

Freitag, 18. April 2008

Deutschland, wir weben Dein Leichentuch

Wie das Merkel feststellte, sind wir in Europa und in den USA die wirklich Leidtragenden der Nahrungsmittelkrise, denn:
„Der Konsum in den Schwellenländern ist der Grund für hohe Nahrungspreise.
Dreihundert Millionen Inder essen zweite Mahlzeit am Tag!“

Kaum vorstellbar, wenn der Rest in Indien, nämlich fast 900 Millionen, auch auf eine zweite Mahlzeit pro Tag umsteigt. Wenn bereits ein Drittel der Inder eine Preiserhöhung um fast das Doppelte auslöst, was dann wenn alle?

Sie hat damit nur das Problem in Indien angesprochen! Dieselbe Vergeudung passiert auch in Vietnam, Laos, Kambodscha, Bangla Desh, Pakistan, Indonesien, auf den Philippinen, um nur einmal in Asien und dort bei den Ländern mit hoher Bevölkerung zu bleiben.

Von Afrika möchte ich ja kaum sprechen, es soll ja schon Länder geben wie Ägypten, wo sich die Leute eine dritte Mahlzeit überlegen. Was ja völlig kulturfremd wäre. Und dann vielleicht noch ihre eigenen Agrarprodukte, und nicht die subventionierten aus der EU.

Und die Chinesen möchten plötzlich unsere Milch trinken, wo ja jeder weiß, dass sie Kuhmilch gar nicht vertragen.

Die Sorgen von Merkel sind wirklich berechtigt, geht doch die Forderung der Inder nach einer zweiten Mahlzeit dahin, dass der Lebensstandard der Deutschen und alle Menschen in den Industrieländern durch diese zweite, tägliche Mahlzeit gefährdet ist, denn:
„die Deutschen sollen nicht zu einem Volk von Kleinwagenfahrern degradiert werden“
wie der bayerische Finanzminister Erwin Huber ja so treffend sagte.
Was glauben die denn eigentlich, diese Schwellenlandbewohner? Zuerst führt man sie völlig uneigennützig, durch schon fast ausufernde Entwicklungshilfe aus ihrem Elend an die Schwelle und nun das?

Und ist auch den Indern, die nach Europa gekommen sind um hier als Softwaretechniker zu arbeiten, klar, dass es auch für Sie nicht selbstverständlich sein kann, mehr als eine Mahlzeit pro Tag zu sich zu nehmen?

Aber was schert es die Deutschen! Nach der letzten Umfrage ist Merkel die beliebteste Person unter den Politikern in Deutschland.

Heine: Die schlesischen Weber

Im düstern Aug' keine Träne Sie sitzen am Webstuhl und fletschen die Zähne: Deutschland, wir weben dein Leichentuch, Wir weben hinein den dreifachen Fluch - Wir weben, wir weben! Ein Fluch dem Gotte, zu dem wir gebetet In Winterskälte und Hungersnöten; Wir haben vergebens gehofft und geharrt - Er hat uns geäfft, gefoppt und genarrt - Wir weben, wir weben! Ein Fluch dem König, dem König der Reichen, Den unser Elend nicht konnte erweichen Der den letzten Groschen von uns erpreßt Und uns wie Hunde erschiessen läßt - Wir weben, wir weben! Ein Fluch dem falschen Vaterlande, Wo nur gedeihen Schmach und Schande, Wo jede Blume früh geknickt, Wo Fäulnis und Moder den Wurm erquickt - Wir weben, wir weben! Das Schiffchen fliegt, der Webstuhl kracht, Wir weben emsig Tag und Nacht - Altdeutschland, wir weben dein Leichentuch, Wir weben hinein den dreifachen Fluch, Wir weben, wir weben

Donnerstag, 17. April 2008

Bert Nussbaumer - warum die Befreiung nicht gelang

Wie das Profil dieser Woche so genau recherchierte (wo wohl, bei wem, wer wusste was, was zuvor niemand wusste?),
...wie auch im Außenministerium in Wien, wo sich die ganze Zeit über ein eigener Krisenstab mit der Entführung beschäftigte.

Was ja sehr löblich ist, wenn sich ein Österreicher in Gefahr begibt, trotzdem ihm vielleicht abgeraten wurde, da er ja umkommen könnte dabei. Und nicht einmal bei der Gebietskrankenkasse versichert ist. Er hat offenbar die Ausbildung beim österreichischen Bundesheer dramatisch überschätzt.
Aber die Realität sieht anders aus, möchte ich hiermit all denjenigen einmal sagen, die ähnliche Gedanken hegen!

Hier nun ein typischer Arbeitsraum für einen österreichischen Krisenstab:

Wie jeder leicht erkennen kann, ist der Grund für nichtgeleistete Lösegeldforderungen auf dem einzigen Arbeitstisch zu finden. Wenn so ein Krisenstab (siehe links hinten in der Ecke) einmal zu tagen beginnt, dann muss natürlich auch ausreichend Verpflegung vorhanden sein. Das geht natürlich ins Geld, vor allem, wenn so ein Krisenstab „die ganze Zeit“ beschäftigt ist, und das über fast eineinhalb Jahre. Das muss natürlich vom Budget für das Erpressungsgeld abgezogen werden. Auch sind Diensthandys bei so einer langen Krise schon längst für Auslandsgespräche gesperrt, die Gesprächskosten mit dem FBI und der Außenhandelsdelegation in Kuwait und Dubai waren kaum mehr politisch zu verantworten.

Aber wie man sieht, der Tisch ist, typisch für Österreich, mit regionalen Spezialitäten reich gedeckt, Kaffee wird immer im Wagerl frisch nachgeliefert.

Man kann fast froh sein, dass die Nachricht vom Tod Bert Nussbaumers rechtzeitig mit der neuen Entführung in Tunesien zu Ende gegangen ist, denn sonst hätte man sich noch einen zusätzlichen Krisenstab kaufen müssen. Und wenn dann gerade niemand entführt ist, dann stehen zwei Krisenstäbe tatenlos in der Ecke herum.

Nicht unerwähnt soll bleiben, dass kein einziges Bild des Herrn Klubobmannes der ÖVP oder zumindest der Frau Außenministerin im Raum hängt. Ob das Zufall ist oder nur staatsmännische Zurückhaltung?

Samstag, 5. April 2008

GRÖPOTRAZ - Gusenbauer, der größtmögliche politische Trottel aller Zeiten.

Wir in Österreich haben einen Kanzler. Dieser hat, nachdem er seit Antritt seiner Kanzlerschaft das Umfallen zur Regel gemacht hat, nun das Krähen gelernt. Denn wenn man sonst nichts zu sagen hat, dann kräht man halt. Aber sogar ein Hahn hat den Kopf höher als ein am Teppich kriechender Kanzler.

Nun begibt sich ebendieser in die Hochfinanz. Weil es ja sonst nichts zu tun gibt. In Deutschland hat ein Ackermann zuerst den Mund aufgemacht und die Verluste der privaten Banken zum Staatsproblem erklärt - natürlich nicht die Gewinne zuvor, und schon gar nicht Milliarden an Bonusse, die zuvor ausgezahlt wurden. Das kam aber nicht so gut an, obwohl Steinbrück sofort brav geantwortet hat, dass das von der Regierung schon erledigt wird.

In Österreich müssen die Bankmanager das gar nicht selbst erledigen. Ein Anruf im Bundeskanzleramt genügt, und schon beginnt Gusenbauer zu krähen!
In London hat er dann diese Begehrlichkeiten geäußert, natürlich nicht direkt, sondern indirekt. Das Volk muss nämlich darauf vorbereitet werden, dass man die Banken retten muss, sonst gibt einen Crash.

Er schlägt eine neue Weltfinanzinstitution vor! Genial! Etwas ganz Neues! Schon fast revolutionär, global quasi! Vielleicht neben den bestehenden Institutionen mit gleichem globalem Anspruch eher eine neue Institution universeller Natur?

Da heißt es:
Der Bundeskanzler betonte außerdem die Wichtigkeit der Wiederherstellung des Vertrauens in die Strukturen durch eine gerechte Verteilung, die Bekämpfung der Inflation und gestärkte Institutionen.

Die Wichtigkeit der Wiederherstellung des Vertrauens in die Strukturen. Ja was jetzt? Eine neue Weltfinanzistitution oder die Wiederherstellung in die Strukturen der bestehenden Institutionen. Ja welche meint er denn? Die Weltbank, BIS, IWF? Die EZB, die Federal Reserve Bank?

Die Infragestellung der bestehenden Strukturen, die, wie es der Nobelpreisträger Joseph Stieglitz ausführlich, aber noch nicht bei Gusenbauer ankommend geschrieben hat, das meint der kleine Einweg-Bilderberger und Barosotrinker wohl kaum. Was nützt es, wenn Gusenbauer den Kanzler vor sich herschieben kann und deshalb von Stieglitz im September 2007 empfangen wird? Besuchen ist zu wenig, man sollte auch verstehen, was Stieglitz sagt. ER, Gusenbauer will nur das Vertrauen wiederherstellen. Und vor allem - es geht ihm um die gerechte Verteilung! Na ja, klingt ja gut! Verteilen wir halt. Zuerst Steuern einheben bis zum Anschlag und dann diese gleichmäßig an die Banken verteilen, das wird er wohl gemeint haben!

Denn, im geistigen Paralelluniversum des österreichischen Kanzlers ist das aktuelle Disaster der Finanzmärkte nur eine Folge fehlenden Vertrauens und schlechter Verteilung! Ahaaaa, Gusenbauer, das ist echt grandios! Das mangelnde Vertrauen ist das Problem! Was sagte Stieglitz dazu? Hat ihm Stieglitz diesen Tipp gegeben? Wohl kaum!

Aber vielleicht gibt ihm wirklich jemand Nachhilfe oder fragt einfach nach, auf welchem Wissensstand er sich bewegt. Und man muss man sich langsam fragen, was wirklich die Realität dieses geistigen Paralelluniversums eines Gusenbauers ist, das er offenbar nicht einmal dann verlässt, wenn er morgens aus dem Bett steigt. Hat dieser Mann irgendwas begriffen? Ist ihm der Korken vom letzten Baroso im Hirn steckengeblieben?

Kann man so einem Kanzler überhaupt noch glauben, dass er auch nur die geringste Ahnung hat, was Inflation ist? Hat er auch nur den kleinsten Satz dazu gesagt, dass, wenn die EZB und die FED mehrer hundert Milliarden in die Banken pumpen, das vielleicht der Inflationsauslöser sein könnte?
Und unter gerechter Verteilung versteht er sicherlich, dass man die Banken in ihrer Not nicht alleine lassen sollte. Denn wenn ein paar Milliarden fehlen, dann sollten da sicherlich die Regierungen einspringen!

Gusenbauer ist definitiv der größtmögliche politische Trottel der Zweiten Republik!

Sogar die Kaczyński-Zwillinge aus Polen scheinen sogar, jeder für sich, intelligenter als Gusenbauer zu sein.

Bildnachweis: Wikipedia, SPÖ